Sonntag, 22. August 2010

Bericht und Bilder

Zwischen Startbild und Ziel liegen 100km
Die Bilder gibt es schon hier
Hier ist die Aufzeichnung der Strecke zu sehen
Hier die statistischen Daten zur Tour
Hier der Verlauf der Wandergeschwindigkeit
Fotos von May Britt 
Bericht von Frank aus Dänemark. Sehr lustig die automatische Übersetzung.
Hier ein Kurzbericht von Jürgen in seinem Blog

Startaufstellung
















3. deutsch-dänischer Hamburger Hunderter.

Denish Dynamite und Denish deathmarch Walkers stand auf ihren T-Shirts. Sie kamen extra aus Dänemark und stellten gut die Hälfe aller Teilnehmer in diesem Jahr. Sechs Dänen waren am Start und 6 Dänen und 2 Hamburger waren dann nach 100km wieder am Hauptbahnhof. Dabei hatten die dänische Wanderfraktion noch vor kurzem andere Hunderter wie den Todesmarsch in Belgien absolviert. 


Aber von Anfang an. Pünktlich am Start wurde das Startfoto gemacht. Dieses Mal war es eine recht große Gruppe. Dem Konzept der Wanderung entsprechend konnten ja auch Teilstrecken absolviert werden und davon wurde dieses Mal auch eifrig Gebrauch gemacht. Es gab einige  neue Teilnehmer aus Hamburg und in diesem Jahr waren weder Sachsen noch Bayern vertreten.

Mitwanderer Jürgen hatte die Strecke auf einem Outdoornavi abgespeichert und so konnte  ich zum ersten Mal diese Technik ausprobieren. Nach ca. 500 Meter war ich mir auf dem ausgeschilderten (!) Weg, den ich schon oft gegangen war nicht ganz sicher. Ich ließ mir das Navi zeigen und konnte sehen: Ah, ich bin auf dem Parallelweg zur Strecke. Ganz einfach am Ende der Straße kurz links und dann wieder rechts und es passt wieder. Das kam mir zwar komisch vor aber als wir dann wieder „richtig“ waren tauchten auch die Wanderwegzeichen auf. Und es gab ja auch viel zu erzählen, also weiter. Allerdings kam mir die Strecke jetzt doch etwas komisch vor. 5 Minuten später waren wir dann auch wieder kurz vor dem Start. …
Strecke stimmte, Navi zeigte richtig an, Ausschilderung war auch korrekt. Nur mit dem einschalten des Navis war das Hirn wohl auf ausgestellt worden und wir sind schlichtweg in die falsche Richtung gegangen. Toller Einstieg für eine 100km Tour. 



Nun gut nach diesem Prolog ging es dann auf anderem direkten Weg in Richtung Elbe. Dann war die Orientierung auch nicht mehr schwer, denn so lange das Wasser rechts war musste die Richtung wohl stimmen… Ein großes Aida Schiff kam vorbei, die Mottenburger Meile war auch wieder mal und wir konnten die Läufer wieder schön anfeuern. Einige schienen uns noch von  vor zwei Jahren zu kennen. Unser Tempo war am Anfang recht flott deutlich über 6km/h. Beim Teufel in Teufelsbrück wurde ein Traditionsfoto geschossen und in Övelgönne gab es von Ottoerich wieder einen literarischen kulturellen Beitrag. Ein zweiter geschichtlicher Beitrag folgte auf dem Altonaer Balkon mit dem Schwerpunkt auf die deutsch-dänische Geschichte Altonas. Ottoerich und Frau Katrinje verabschiedeten sich dann traditionell als Erste um in Altona zu verbleiben da die Hamburger Stadttore für echte Altonaer wohl auch schon geschlossen sein würden. Über die große Freiheit und die Reeperbahn, die jetzt einen schönen Kontrast zum Elbufer bildeten ging es ganz in die Nähe der Herbertstraße in die private Wohnung von Maike die hier für die müden Wanderer zusammen mit meiner lieben Frau köstliche Suppe und kühle Getränke servierte. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank dafür! Diese Rast, die jetzt schon zum dritten Mal mitten im Hamburger Vergnügungsviertel stattfand ist wohl eines der Highlights dieser Wanderung.


Pünktlich wie vorgesehen ging es dann ab Mitternacht am Michel vorbei zum Rathaus und an die Alster. „Walkinggirl Brigitte“ verließ an nördlichem Ende der Alster die Gruppe und trat den Heimweg an. Um 2 Uhr wurden wird dann wieder von meinem Kollegen Herrn Wels ganz nett zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Es gab leckere Schnittchen, Süßes und heiße Getränke. Eine schöne kleine Pause für die ich mich hier auch noch einmal herzlich bedanke.

Durch das dunkele Alstertal ging es nun weiter. Wie geplant stiegen bei KM 30 nun weitere Damen aus. Darunter die junge Kollegin Kirstin die wohl bisher noch nie so weit gelaufen war und tapfer durchgehalten hat und auch die schon über 70 jährige Marie die immer noch immer fit durch Walking hält. Jetzt waren neben den 100er Profis noch die 3 Novizen mit von der Partie. Forumsbekanntschaft „Köpcke“  auch Jürgen im normalen Leben genannt der sich fleißig mit seinem kurzfristig verletztem Kumpel Mario auf den Marsch vorbereitet hatte. Dann Markus Kaufmann, der schon zwei Mal bei der Horizontalen in Jena die 100km Distanz versucht hatte und jetzt, nach einigem Zögern und ohne spezielles Training,  einen weitern Versuch starten wollte und Vanessa, Veganerin die sich im Forum „Gulaschkanone“ nennt. Vanessa war kurz vorher auf dem Rothaarsteig gewesen und war gut in Form. Mit den Vanessa und Jürgen vergrößerte sich schlagartig auch der Bekanntenkreis an Hamburger Langstreckenwanderern mit denen mal auch mal eine Tour über 50km machen kann ohne das man gleich einen Vogel gezeigt bekommt oder Kommentare wie: So weit fahre ich ja nicht einmal mit dem Rad….“ 



Gegen 4 Uhr in der Früh wurde Kollege Ewald dann aus dem Bett telefoniert. Es wollte sich noch kurz anziehen und erwartete uns dann um 4 Uhr 20 in seinem Haus mit Kaffe, Tee und Gebäck. Danke auch hier noch einmal für die nette Rast! Inzwischen hatten wir nun die Marathondistanz geschafft. Es ging nun, gemeinsam mit Herrn Ewald,  in die Morgendämmerung hinein weiter nach Norden in Richtung Duvenstedt wo ein erstes Bäckerfrühstück bei Bäcker Schacht angesagt war. Pünktlich um 6 Uhr 20 kamen wir dort an und konnten uns etwas stärken. Es sollte ja nun eine längere Etappe durch den Duvenstedter Brook folgen. Zu uns stieß nun der letzte Etappenmietwanderer Herr Bruhns den ich einmal beim Vorwandern genau hier bei Bäcker getroffen hatte. Er wollte uns bis Ahrensburg begleiten und als Wandsbeker Lokalpolitiker konnte er viele interessante geschichtliche Hintergründe über die durchwanderte Gegend beitragen. 



Die Landschaft in Brook war wie erwartet ganz besonders schön in diesen frühen Morgenstunden. Im Nachhinein eine gute Entscheidung den Start von Wedel nach Rissen zu verlegen und diese Km, im Norden in diesem schönen Naturschutzgebiet dranzuhängen.


Zwischen dem Brook und Ahrensburg war die Strecke dann mal etwas weniger aufregend. Wir folgten dabei einem Radweg und freuten uns alle auf die schöne Bäckerrast in Ahrensburg. Vorher ging es noch am Schloss vorbei und dann wurde sich ausgiebig gestärkt. Herr Bruhns verließ hier wie geplant die Wandertruppe. 



Die nächste Etappe ging durch dann durch das schöne Stellmoorer Tunneltal und den Höltigbaum. Noch einmal Natur pur ohne viele  Häuser bevor es nach Rahlstedt zum Mittag gehen sollte. Im Naturschutzhaus der wilden Weiden kündigte dann Jürgen seinen Ausstieg an. Schon lange hatte er sich Blasen gelaufen und jetzt verlagerte sich der Schmerz durch die Schonhaltung leider auf das Knie so dass es dann am Ende doch nichts mit den angestrebten 100km wurde. Ich konnte ihn noch überreden die wenigen km mit in Zentrum von Rahlstedt noch weiter zu gehen und nicht gleich ein Taxi zu bestellen, aber dann war wirklich Schluss für ihn. Aber das nächste Mal wird es bestimmt was! Ich denke das was nicht die letzte gemeinsame Tour gewesen (Nächstes Wochenende gäbe es ja schon den St. Pauli Marathon nach Lüdjensee abzuwandern…. )



Im Restaurant Ciao Bella, wo wir auch vor zwei Jahren schon waren, gab es wieder leckeres und preiswertes Mittagstischessen (am Samstag Mittag!). Der Tisch war toll festlich eingedeckt und wir kommen sicher wieder wenn uns die Wandertour wieder mal mittags über Rahlstedt führt.

Mit der Resttruppe, sechs Dänen Vanessa und ich als Wanderleiter ging es dann nach einem kleinen Traditionseisstopp weiter an der Wandse entlang bis nach Wandsbek wo ein kurzer Cafestopp geplant war. Meine Idee war ja heiß, kurz und schnell ein Cafe der Sinn stand aber eher nach „schön sitzen, kaltes Bier und nicht hetzen“ Also Plan geändert, jetzt waren wir auch zum ersten Mal etwas hinter dem Zeitplan aber niemand war gehetzt. Ein kühles Bierchen auf dem Platz im Sonnenschein. Wunderbar. Nur stellte sich jetzt, als bei mir die Anspannung etwas abfiel, zum ersten Mal so etwas wie leichte Müdigkeit ein. Der Kopf sagte das jetzt nicht mehr viel schief gehen konnte und wir ja gleich da sein würden und der Körper reagierte prompt. Also lieber zahlen und weiter.



Wie in der Statistik zu erkennen wurden wir nun auf den letzen 5 km auch merklich langsamer und gingen ruhig aber alle ohne ernsthafte Probleme der Alster entgegen. Noch ein schönen Bild beim erreichen der Außenalster gemacht und dann aber zum Bahnhof den wir kurz vor 18 Uhr also nach knapp 22 Stunden auch erreichten. Dort wurden dann noch die restlichen Urkunden ausgeteilt die sich inzwischen wieder im Rucksack eingefunden hatten. Ein letztes Löwenbräu und später sollten sich die Wege der Wandertruppe dann trennen. Alle Dänen hatten sich als gut durchtrainierte 100er Wanderer erwiesen und Vanessa konnte stolz die Urkunde für ihren ersten 100km Marsch entgegen nehmen. Die Leistungsnachweise der Profis wurden nun noch von mir unterschrieben (ob die dann anerkannt werden muss der sächsische Wanderverband dann selber entscheiden)


Dann ging es nach Hause. Jetzt hatte der Kopf endgültig die Botschaft: „Nun ist es aber auch mal gut“ an den müden Körper geschickt. Schlagartig wurde ich matt und der Schritt von der Bahn nach Hause war dann auf einmal sehr sehr langsam. Mühsam ging es die Treppe hoch und auch der Weg bis zur Dusche war anstrengend. Danach noch ein Fußbad bei dem ich fast schon eingeschlafen wäre und dann schickte mich meine Gattin, der an dieser Stelle auch noch einmal der Dank für die liebe Unterstützung ausgesprochen sein, ins Bett. Sie wartete noch ein zwei Stunden bis ich mich in den festen Schlaf gestöhnt hatte und dann war auch der dritte Hamburger Hunderter endgültig geschafft.


Und hier die schönste Auszüge aus der automatischen Übersetzung des dänischen Berichts:

Bereits kurz nach dem Start gab es einen kleinen nicht für Martin zu arbeiten. Efter små 2 km stod vi ved et pizzeria vi havde passeret kort efter start. Nach dem kleinen 2 km, waren wir in einer Pizzeria hatten wir vergangen kurz nach dem Start. Af det kunne vi så lære, at man skal ikke skal stole blindt på et stykke elektronisk værktøj. Denn dann könnten wir lernen, dass, sollten Sie nicht blind auf ein Stück von elektronischen Werkzeugen. Man skal stadig bruge den indvendige side af hjernen. Sie sollten weiterhin das Innere des Gehirns.

...

Bevor wir wurden und weiterhin stand es auf der großen Tasse Kaffee Kolben. En vellykket rast med god forplejning og en kanon service. Eine erfolgreiche Raststätte mit gutem Essen und einer Kanone Service. En tak for det til Martins kone Helga og Maike, som igen i år lagde lejlighed til. Ein Dankeschön an Martin's Frau Helga und Maike, die in diesem Jahr wieder die Gelegenheit vorgestellt.

 ...

Wir hatten eine gute Tasse Kaffee, und es gab reichlich Auswahl an Kuchen. Bageren var endda så sød at stille bænke op udenfor så vi kunne komme til at sidde ned. Baker war sogar so süß oben zu setzen Bänken draußen, damit wir bekommen konnten, sich hinzusetzen. Fornemt. Unterschieden. Bare synd at de ikke ville have besøg på deres wc. Nur leid, dass sie nicht auf ihre Toilette zu besuchen.
...
Ich entschied mich für den Kaffee fallen, aber wenn ich fertig war die Bestellung von Kuchen hätte ich ging den Server Reis - das wäre nicht servieren Kaffee für uns - mehr als in der zweiten Zeile der Server ... godt gættet ... guter Tipp ... kaffe ?!? Kaffee?!? Her kommer jeg IKKE igen ! Hier werde ich nicht schon wieder!

...

Als nächstes Ziel war Martin wählte die Cafe in Wandsbek, wo er neigt dazu, Kaffee zu trinken eine Tasse, wurde aber stattdessen zu Cafe Hack, wo wir uns ein Bier. Det var også meningen at det skulle have været en kort rast, men det blev til en af de længere. Es sollte auch stop wurden eine kurze Pause, aber es wurde eine jener mehr. Ikke fordi nogen af os havde problemer. Nicht, dass jeder von uns Probleme hatte. Der var bare stemning for at slappe af. Es war einfach Stimmung zu entspannen.

...


Montag, 28. Dezember 2009

3. Hamburger Hunderter 20/21.08.2010


Stand 9.08.10

Stand 20.08
Absage Frau Willers, Streckenplan ist fertig wird bei der Wanderung verteilt
Zusage für kulturelle Beiträge zu Altona und Dänemark von Ottoerich.

Stand 18.08
Eine weitere Wanderin für die ersten 30km aus Hamburg Loni Bobzin.
Und Absage von Ellen aus Norwegen :-(

Stand 16.08
Eine weitere Dänin hat sich angemeldet: May Britt Nielsen aus dem Norden Dänemarks

Stand 12.08
Streckenverlauf im Bereich Ahrensburg vorgeklärt und Bäckerpause dort festgelegt. Ahrensburg ist nett und Samstag Vormittag ein guter Ort für die gemütliche Frühstückspause. Strecke im leicht in GPSies verändert.

Stand 11.08
Neue Teilnehmerzusage von Markus Kaufmann. Vielleicht wird es der erste Hunderter?
Neu: Die Telefonnummer des Wanderleiterhandys: 01637736229
Vorwanderung 15km von Duvenstedt nach Ohlstedt am 12.08 17:03 Bahn Ahrensbur Ost. mit Jürgen und mir. Teilnahme noch möglich
Link zu Outdooractive wurde mit GPSies abgeglichen. Dort besteht die Möglichkeit die Strecke auf mehrern Seiten als PDF auszudrucken. Siehe unter Download Tour drucken

Stand 9.08
Zusage von Torben und Flemming aus Dänemark erhalten. Restaurant in Rahlstedt reserviert.

Stand 7.08
Heute einen Teil im Norden vorgewandert. Mich dabei ganz schön verlaufen. Aber schöne Strecke. Das war die Strecke die ich heute gelaufen habe. Klick 

Werde im Bereich Duvenstedter Brook die Strecke evtl noch varieren. Einen Schlenker wird es auf jeden Fall geben. Aber nicht so weit nördlich wie heute gelaufen.


Stand: 6.8.2020
Neu: Strecken und Zeitenplan


Start: am 20. August 2010  um 20 Uhr am S-Bahnhof Hamburg Rissen.

Mitternachtsstop wird wieder auf St. Pauli sein. Die Strecke wird ähnlich sein wie im ersten Jahr 2008

Unkostenbeitrag für alle die auch an der Mitternachtsrast teilnehmen 5 Euro, ansonsten freiwillige Spenden.

Anmeldungen per Mail: Martinwalkt@web.de oder Tel: 040/ 8506441

Am Veranstaltungstag ist mein Wanderleiterhandy unter 0 16 37 73 62 29 zu erreichen.


Oder schriftlich an

Martin Schmitz
Övelgönner Str. 25
20257 Hamburg

Die Strecke im Entwurf kann hier bei GPSies.com angesehen werden
Neu: Jetzt auch bei Outdooractive espeichert.

Neu gegenüber dem ersten Jahr ist eine Streckenführung am Samstag Vormittag über Ahrensburg statt über Volksdorf. Wir gehen etwas weiter nach Norden und Nordosten und fangen etwas näher an der Stadt in Rissen (Stadtgrenze) wie im Jahr 2009 an. An der Nacht die Alster hoch und am Tag die Wandse wieder runter.


Meldungen bisher Stand 11.08.10

Volle Strecke geplant:
  1. Frank B. Th. Schmidt zweite Teilnahme. Ein deutscher Däne sozusagen.
  2. Per Kleis Ein Superprofiwanderer. Mehrere Centrurions (100 Meilen in 24 Stunden gehen) aus Dänemark. 
  3. Jimmy Clemensen DK
  4. May Britt Nielsen DK Erfahrene 100km Wanderin aus dem Norden Dänemarks
  5. Jürgen (Koepke) aus Hamburg aus dem Forum von Runners Word Klick zu  Jürgerennt das Blog Hat sich mit einer Nachwanderung auf dem grünen Ring schon seriös mit Mario vorbereitet.
  6. Mario del Duca (Kumpel von Koepke)
  7. Vanessa aus Hamburg (Forum Runners Word)die vollen Hundert sollen es sein 
  8. Torben aus Dänemark. War schon mal dabei und hat auch schon ein paar Hunderter geschafft
  9. Flemming aus Dänemark Profihundertkmwanderer. (Mehrere Hundert Hundetermärsche) Bisher immer dabei gewesen
  10. Markus Kaufmann aus Hamburg. Schon Erfahrung mit der Horizontalen in Jena und mit dem Fuldamarsch, aber noch kein voller Hunderter bisher.
  11. Martin Schmitz (Organisator und Mitwanderer)

Teilstrecken geplant:

Ab Rissen bis ?
Kristin Schulz aus Hamburg zum ersten Mal eine lange Strecke gehen....

Walkinggirl Brigitte (letztes Jahr bis Volksdorf)
Ottoerich und , Katryntje mit kulturellem Beitrag in Övelgönne und auf dem Altonaer Balkon.
Loni Bobzin geplant 30km bis Ohlsdorf

Ab  Poppenbüttel am frühen Morgen bis?
Herr Ewald aus Hamburg Frühstücksrast am Samstag Morgen und dann mal sehen wie weit



Von Duvenstedt bis Ahrensburg
Herr Michael Bruhns


Verpflegungsposten
Verpflegungstelle Mitternacht an der Reeperbahn mit Suppe und Kaltgetränken wird organisiert wie im letzten Jahr von Helga und Maike
Nachtrast wie 2008 an der Alster wird wieder gestellt von Thorsten Wels
Frühes Frühstück kurz vor Sonnenaufgang wieder bei Herrn Ewald wie 2008

Streckenplan und ungefähre Zeiten (Ohne Garantie, Zeiten können später auch abweichen. Km alles ca. Angaben zur Orientierung.)

Km 0
Rissen Start 20 Uhr Tempo ca 6km/h ca 3h 10 für 19km die Strecke folgt bis St.Pauli den gelben Pfeilen des Elbuferwanderwegs und des europäischen Fernwanderwegs

Km 18,5 
Reeperbahn ca. 23.10 dann Pause in Privatwohnung Herbertr/Erichstraße ca. 50 min bis Mitternacht. Einstiegs und Ausstiegsmöglichkeit S-Bahn

Km 18.5
Reeperbahn Abmarsch 24 Uhr weiter mit ca. 6km/h bist zur Nachtrast Alster ca. 2h  für 11,5km Die Strecke verläuft auf dem Alsterwanderweg bis nach Poppenbüttel. Ausgeschildert mit gelben Pfeilen.

Km 30 
Alster bei H. Wels (draußen) Rast ca. 2 Uhr und Rast ca. 20 min bis 2Uhr 20
Km 30 nach Rast ca. 2 Uhr 20 weiter  zum Frühcafe bei H.Ewald ca. 2h für 11km bei km

Km 41 Ankunft ca. 4 Uhr20 Einkehr privat  Hartje Rüter Weg 4  und ca. 30min Pause 
Km 41 Abmasch ca. 4Uhr 50 bis zur Bäckerpause in Duvenstedt ca. 1 Stunde 30 für ca. 8 km

Km 49 
Ankunft beim Bäcker Schacht in Duvenstedt. ca. 6 Uhr 20 Pause ca. 15 min für kurzen Cafe

Km 49
Abmarsch ca. 6 Uhr 35 längere Strecke ohne Versorgung ca. 19km ca. 3h 25 (bei 5,7km/h) Der genaue Streckenverlauf kann hier noch varieren je nach Zeitplan und tatsächlich gemessener Strecke. Wird vor Ort entschieden.

Km 68
Ahrensburg Frühstück Bäcker (wird noch festgelegt) Ankunft ca. 10 Uhr Rast ca. 40 min

Km 68
Ahrensburg Abmarsch 10 Uhr 40 ca. 4 km ca 45 min bis

Km 72
S-Bahn Ahrensburg Ost. 11 Uhr 25
ca. 2h  für 11km bist zur Mittagsrast beim Italiener

km 83
Ankunft ca 13 Uhr 25  Uhr in der Pizzaria "Ciao Bella"
(Boizenburger Weg 1 Tel: 6771827) dort eine gute Stunde Mittagspause.
Einstiegs und Ausstiegmöglichkeit mit S-Bahn


km 83 Abmarsch ca 14 Uhr 20 nach Wandsbek Markt zum Nachmittagscafe 1h 15 für 7km auf dem Wandewanderweg (gelbe Pfeile) bis

km 90 
Ankunft Wandsbek ca. 15 Uhr 35 Möglichkeit Cafepause 15 min

Km 90
15min Pause Abmarsch ca. 15:50 zum Ziel Hauptbahnhof Hamburg ca. ca. 1h 10  6 km

Km 96 (bzw. km 100) Ankunft ca. 17 bis (18) Uhr

Da die Strecke voraussichtlich etwas länger ist als in GPSies.com gemessen kann die Ankunftszeit auch erst gegen 18 Uhr erfolgen. Erfahrungsgemäß ist mit ca. 22 Stunden zu rechnen. Also keine Ankunft vor 18 Uhr fest einplanen. Die Strecke ist aber ab Rahlstedt Mittagsrast freigegeben zum individuellen Laufen. Die Ausschilderung über den Wandsewanderweg ist eindeutig und auch alleine zu finden.

Das Wandertempo richtet sich nach den Schwächeren in der Gruppe, Allerdings sollte am Anfang ein Tempo in der Nacht von ca. 6km/h möglich sein. Die Tagstrecke ist mit ca. 5,5 bis 5,7km/h Wandergeschwindigkeit kalkuliert.

Sonntag, 23. August 2009

Internationaler 2. Hamburger 100km Marsch beendet

Mit 7 Wandereren aus Deutschland, Dänemark und Norwegen endete am 22.August 2009 der zweite Hamburger Hunderter. Neben den 7 aufrechten 100km Wanderern waren auch zwei der "Walkinggirls" für Teilstrecken angetreten und absolvierten jeweils Ihrer ersten Nachwanderwerfahrungen an Elbe und Wandse.

Los ging es in Rissen wo alle Teilnehmer sehr pünklich eintrafen nachdem im letzten Jahr eine Teilnehmerin den Start um 15 Minuten und eine um einen ganzen Tag verpasst hatten. Vor dem Start gab es noch ein alkoholfreies Bier für Kurt und ein Eis für mich. Als ich beim Bezahlen erzählte wir würden jetzt auf einen 100km Marsch gehen brauchte ich für das Eis nichts mehr bezahlen. Eine erste nette Überraschung. Die nette Frau vom Kiosk machte dann auch noch ein schönes Startbild von der Truppe.


Pünktlich ging es dann los an die Elbe, der wir in den Abend rein folgten. Im dunkeln konnte man gar nicht wirklich sehen ob die Strecke asphaltiert war oder nicht. Ich hatte im Vorfeld ja behauptet da gäbe es kaum Asphalt. Auf jeden Fall ging es sich gut bis St. Pauli. Nach 20km dann das erste Highlight. Über große Freiheit und Reeperbahn, Hans Alberts Platz Herbertstraße bis zur ersten Rast an der Erichstraße. In den Wanderklamotten wurden wir von den leicht bekleidete Damen komischerweise an diesem Abend gar nicht angesprochen....


Bei Maike gab es dann von Helga zubereitete leckere Suppe, Kuchen und kühle und heiße Getränke in urbaner Loftwohnungsatmosphäre. Es hat allen dort wohl recht gut gefallen, und so blieben wir eine ganze Stunde bis um 00:15 als der Wanderleiter wieder zum Aufbruch blies.

Weiter ging es über den Hafenrand, St. Georg an die nächtliche Wandse.

Am Hauptbahnhof trafen wir auf zwei sehr gut aussehenden junge Damen die sich suchend umsahen. Wir helfen natürlich gern und die Frage nach der Disko "golden Cut" konnte Mitwanderin Christina auch beantworten. Die lag fast am Weg und so nahmen wir die Beiden auf ihren hohen Schuhen ein Stückchen mit. Die Idee unserer Wanderung fanden sie echt crazy und sie meinten sie seien Stolz darauf ein Stück weit dabei zu sein. Natürlich bekamen Sie für die geschätzten 775 Meter dann auch eine Urkunde für diese Teilstrecke.


Ein optinaler Stop bei KM 30 war ja für Wandsbek vorgesehen. Kurz nach 2 Uhr Morgens trafen wir dort ein. Das Plaza war schon zu, aber am Busbahnhof brannte in den letzten Dönerbuden noch Licht. Man war zwar schon beim Stühlehochstellen, aber kühle Getränke konnte man noch kaufen. Das Metallbänke sehr kalt zum sitzen sind (wenn man nicht eine Matte mit dabei hat wie ich) stellten wir bei dieser Gelegenheit dann auch fest. Wir lernten ein nettes Pärchen aus Billstedt Zitat: "Wir sind aus dem Ghettho" Sie hatten eine Flasche Ballentines dabei Zitat: " Das ist schon die zweite, aber ist ne Mischung" kamen aus Rahlstedt und wollten jetzt mit dem Bus nach Hause.

Jetzt ging es weiter nach Rahlstedt. Dort bauten schon die ersten Marktleute auf, aber es gab erwartungsgemäß noch nichts zu kaufen. Aber wir rasteten auf den angeketteten Stühlen bei Schweinske an der Wandse und verzehrten unser mitgebrachtes Proviant. Dann weite zum Höltigbaum wo auch im Dunkeln die Landschaft beeindruckend war. In Volksdorf verließ und Brigitte nach 48 km. Christina hatte uns schon in Eilbek gut gelaunt verlassen. Beide waren noch fit, wollten sich dann aber doch nicht auf die ganze Strecke begeben. Teilstrecken waren aber ja ausdrücklich auch möglich und es war sehr nett mit den beiden Teilstreckenmitwanderinnen aus Hamburg!

Die Volkddorfer Markthändler hatten schon viele Stände aufgebaut, aber unsere Rast war ja nur drei km weiter in Hoisbüttel geplant. Dort trafen wir dann auch gegen 7:30 nach Plan ein. Richtig gemütlich war es nicht mit nur zwei Stühlen und relativ wenig Auswahl. Aber ich hatte ja noch eine nette Rast in Kayhude für das zweite ausgedehntere Frühstück geplant. Frank hatte leider schon zu diesem Zeitpunkt reichlich Blasen und das Salz-Schweis-Muster von Thorben glich auch schon einer tollen Batikarbeit.


Weiter ging es erst über die etwas langweilige U.Bahnwanderstrecke bis Ohlstedt. Für die frühen Stunden aber eine Strecke die gerade richtig war denn danach wurde es ja erst richtig schön und wir richtig wach. Wohldorfer Wald und Duvenstedter Brook sind einfach sehr schön, und das Wetter war, wie schon in der Nacht, optimal, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Super Wanderwetter.

In Hoisbüttel gab es dann ein zünftiges Frühstück und die Füße konnte in dem etwas beengtem WC Bereich noch mal gepflegt werden.

Ein kurzes blödes Stück an der Hauptstraße und wir waren an der Alster. Jetzt einfach noch ca. 30km den gelben Pfeilen nach immer an der Alster lang. Vom idyllischen Bächlein bis zur imposanten Aussenalster. Nach diser Pause wurde das Gesamttempo etwas langsamer da zwei von uns doch etwas zu kämpfen hatten. Insgesamt waren wir jedoch schon recht zügig mit fast 6km/h unterwegs. Die "Frühschoppenpause", bzw frühe Mittagspause Rasthaus Haselknick war super. Es gab Bier und auch Speisen für den Sportlerbedarf. Currywurst, Pommes oder z.B auch Fisch und Chips, die ich gewählt hatte. Thorben bekam hier mal probeweise ein T-shirt mit Funktionsfasern, was ihn noch attraktiver als sonst machte!


Immer weiter an der Alster bis zum Lokal Ratsmühle wo ich für 14 Uhr reserviert hatte. Daraus wurde dann zwar 15 Uhr, aber der Tisch war noch reserviert und wir konnten uns noch mal stärken.

Noch ca. 15km bis zum Ziel. Es bestand der Wunsch noch einmal kurz vorher Halt zu machen. Das taten wir dann am Anfang der Aussenalster. Dort gab es dann die Urkunden. Aber kaum waren diese ausgeteilt wollten jetzt die Ersten schon mal langsam losgehen und mit der Autorität des Wanderleiters war es vorbei. Eigentlich dachte ich wir marschieren die letzten drei km bis zum Dammtorbahnhof zusammen, aber so trottete jeder in seinem Tempo vor sich hin und Flemming der vorausgeeilt war, hatte wohl nicht mitgekriegt, dass wir statt zum Hauptbahnhof jetzt zum Dammtorbhf wollten. So gab es dann kein Abschiedsbild mit Allen mehr. Aber wir hatten es geschafft und jeder wollte sich jetzt dann auch erst mal ausruhen. Den einen km vom Holstenstraßenbahnhof bis zu mir nach Hause kriegten Kurt und ich auch noch hin. Beim WM gucken kam dann plötzlich und heftig bei mir Müdigkeit auf. Ich war auf einmal nicht mehr in der Lage den Schaffellauf von Anfang bis Ende aufmerksam zu verfolgen. Also um 9 Uhr ins Bett und ganz tief schlafen. Selten schläft man besser als nach einem Hunderter. Also: Wer nicht schlafen kann: Einfach mal ausprobieren. Nächstes Jahr wird es wohl wieder eine Neuauflage geben.

Mehr Bilder gibt es hier von mir


Etwas Statistik nach GPS Auswertung

Marschzeit miz Pausen: 22 Stunden 25
Streckenlänge: 103 km
Gehzeit 18 Stunden 5 Minuten
Durchschnittsgehgeschwindigkeit ohne Pausen: 5,7 km/H

größere Pausen:
Rast St. Pauli 58 min
Rast Kayhude 2 Bäcker 33 min
Rast Haselknick Mittag 54 min
Rast Ratsmühle Cafe 47 nmin
Rast Aussenaltster letzte Stärkung 27 min